Ursula Reist - Presse - munda

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Ursula Reist - Presse

Reist

Die Neugierde wird vollauf befriedigt und mehr noch ...

Ein Krimi – zum Schluss glaubt man zu wissen, was geschehen ist. Das, was man von einem Krimi erwartet. Nick Baumgarten und sein Umfeld kennt man aus seinen früheren Abenteuern. Man ist vertraut und kehrt gerne in diesen Klüngel zurück. Von Anfang an ist jedoch zu vermuten, dass dieser Fall, an dessen Lösung Baumgarten aus widrigen Umständen nicht mehr aktiv beteiligt ist, sein letzter bleiben wird. Ein Seufzer des Bedauerns.
„Böses Erwachen“ ist eine spannende Geschichte, gut erzählt, unterhaltsam – ein kurzweiliges Vergnügen, in das man gerne abtaucht.
Um diesen Krimi zu lesen, unterbrach ich die Lektüre von Didier Eribons „La société comme verdict“ (der Folgeband vom Erfolgsroman „Retour à Reims“). Eribon ist Soziologe und nimmt Autobiographisches zum Anlass, über Soziologisches nachzudenken. Als ich „Böses Erwachen“ zu Ende gelesen habe, kehre ich zu Eribon zurück und lese wahrhaftig seine Gedanken darüber, dass gewisse Bücher ihn als Leser geprägt haben und er ihnen viel verdankt. Als Kriterium, dass Bücher solche Wirkung entfalten können, nennt er, dass der „auteur“ „généreux“ sein müsse, bewusst eine wahre Erfahrung ehrlich weitergebe.
Wie ich nun „Böses Erwachen“ bereits weggelegt, aber noch im Auge habe, überlege ich, was genau hat die Lektüre spannend gemacht, dass ich mühelos mich von der Geschichte in einen Sog habe ziehen lassen, mit der Gewissheit, nicht bloss Unterhaltung, aber etwas mehr erhalten zu haben? Nämlich eine behutsame Annäherung an schwierige Verhältnisse, wo immer neue Zufälle immer neue Überraschungen und Erkenntnisse bringen, die dann wieder von neuen Zufällen überholt werden, das ursprüngliche Bauchgefühl in Frage stellen. Und das in normalen, durchschnittlichen Verhältnissen, wie du und ich sie kennen. Unaufgeregt und sachlich beschrieben. Ein Gegenstück zu plakativer Sensationslüsternheit. Die genaue Beschreibung kehrt einmal mehr eine ihr eigene Dynamik hervor, wo nicht das Böse Motor ist, doch die Dinge ganz einfach aus dem Ruder laufen und das Ermittlungsteam, das im Alltag zusätzlich noch gefordert ist, vor immer neue Rätsel stellt. Ein Manifest gegen voreilige Schlüsse und Vorurteile. Das ist es, was die Autorin dieses Krimis „généreuse“ ihren Leserinnen und Lesern runterjubelt. Und es macht den aufmerksamen, neugierigen Leser schmunzeln, weil man sich selber immer wieder bei voreiligen Schlüssen und Vorurteilen ertappt. Eine bereichernde Lektüre!

Rainer Bressler am 4. November 2017 bei amazon


Ochsenschwanz garniert Kriminaltango

Dieses Jahr liest Ursula Reist aus ihrem neuesten Krimi. ... Ein Krimi, wie bereits seine vier Vorgänger, mit viel Lokalkolorit. Da wird im Teich eines gutbürgerlichen Aarauer Anwesens eine Leiche gefunden. Lacher im Publikum zeigen: Man kennt Hausherrinnen, die wegen Kinderlärm und Laub Terror machen können.

Peter Weingartner in der Aargauer Zeitung vom 18. Januar 2016


Vielleicht eine Vorlage für den "Bestatter"

Ursula Reist Pritzker las schon immer sehr gerne Krimis und seit einigen Jahren schreibt sie auch selber Bücher: Bald erscheint ihr fünftes Werk in einer Krimireihe, die ein bisschen an den «Bestatter» erinnert, der am Schweizer Fernsehen für hohe Einschaltquoten sorgt. In Gontenschwil las die Autorin aus allen fünf Büchern. (mehr ...)

Remo Conoci im Wynentaler Blatt vom 20. Oktober 2015


Durch die regionale Verankerung kann ich die Leser sehr direkt ansprechen

Der vierte Fall von Nick Baumgarten und seinem Team dreht sich um einen mysteriösen Mord. Am Landiturm in Brugg wird ein Erhängter gefunden. Wie sich herausstellt, handelt es sich um einen deutschen Professor für Robotik, der an der Fachhochschule vis-a-vis des Turms lehrte. Die Ermittlungen der Kantonspolizei verlaufen harzig - was ein eifersüchtiger AZ-Lokalredaktor zum Anlass für diffamierende Artikel nimmt. Auch die Kollegen jenseits der Grenze machen Nick Baumgarten und seinem Team die Aufklärung des Mordfalls nicht gerade leicht. Immerhin verläuft derweil Baumgartens Privatleben wieder in geordneten Bahnen.
Ursula Reist hält die verschiedenen Handlungsstränge geschickt zusammen und lockt den Leser auch auf die eine oder andere falsche Fährte. Wer die Region kennt, wird sich ob den akkuraten Beschreibungen der Schauplätze freuen - aber auch Leser ohne Ortskenntnisse unterhält der spannende Krimi bestens. (mehr ...)

Thomas Mäder im Sonntag vom 16. November 2014


Ihr graut nicht vor dem Grauen

Egal ob ihre Figuren real oder nicht real sind, eine besondere Begebenheit ist real. Als Ursula Reist noch Personalchefin war, musste sie auch Absagen erteilen. Eines Tages hörte sie eine Drohung auf ihrem Anrufbeantworter. Da habe sie gleich gewusst: "Die kommt in dieser Form in einem meiner Bücher vor."  Diese Begebenheit ist bloss ein Steinchen in einem grossen Mosaik. Wie geht Ursula Reist vor, wenn sie ein neues Buch in Angriff nimmt? "Ich muss zuerst einen spannenden Plot haben." (mehr ...)

Elisabeth Feller im Sonntag vom 27. Januar 2013


Dasselbe Team

In Reists Fällen ermittelt Nick Baumgarten, stellvertretender Chef der Aargauer Kriminalpolizei. Bisher sind drei Krimis erschienen, alle handeln im Aargau und verweisen auf aktuelle Gegebenheiten. Der neueste Fall ist im Kulturmilieu angesiedelt. Es fehlt nicht an kleinen Seitenhieben auf die Kulturförderung im Aargau, doch als grosse gesellschaftspolitische Kritikerin sieht sich Reist nicht. (mehr ...)

Irene Wegmann im Generalanzeiger Brugg vom 22. Dezember 2011


Alltagsthemen spannend erzählen

Als Krimiautorin will sie sich nicht mit den 'grossen' Themen der Welt - Klimaerwärmung oder Energiezukunft  - auseinandersetzen. Ihr genügen die allzu menschlichen Regungen - Gier, Eifersucht, Hass, Liebe, Macht - völlig. Und sie versteht sie zu verknüpfen, sie durch ihre Vorstellungskraft zu gestalten. Findet beispielsweise in 'Peeling und Poker' (da wird ein Casino-Chef ermordet) eine Untersuchung in Königsfelden statt, betrifft diese eine Psychiaterin, die eine eher dunkle USA-Vergangenheit hat, was sich auswirkt ... Und im zweiten Fall, den Nick Baumgarten zu lösen hat ('Deine Steuern sollst du zahlen'), geht es vordergründig um den Todesfall eines Steuerchefs im Lift. Dann aber wirds abgründig, tauchen Ereignisse aus der Vergangenheit aud, die einem die Haare zu Berge stehen lassen. (mehr ...)

Ernst Rothenbach im Brugger Regional vom 7. Oktober 2010


Toter Casino-Chef - ein Aarauer Krimi


... Wie bitte? Natürlich ist die ganze Geschichte erfunden und entstammt der Fantasie der Autorin. Es handelt sich um die 54-jährige Ursula Reist, die in Brugg lebt und unter anderem im Finanz- und im Bildungsdepartement des Kantons Aargau tätig war. Man spürt dieses Insiderwissen durch alle 189 Seiten des Kriminalromans mit dem Titel "Peeling und Poker". Hinzu kommen verblüffende Ortskenntnisse, kann der geneigte Leser (und natürlich auch die Leserin) die Ereignisse rund um den gewaltsamen Tod des Casion-Direktors Tom Truninger doch wie auf dem Stadtplan genau verfolgen, der übrigens bis nach Küttigen reicht. Obwohl die Aarauer Casino-Pläne im Jahre 2001 ein abruptes Ende nahmen und im Aargau Baden den Zuschlag für eine Konzession erhielt, ist die spannende Erzählung durchaus nachvollziehbar. Man trifft sich zum Beispiel in der Confiserie Brändli im ersten Stock zum Kaffeeklatsch oder im "Camino" zu Tapas und einem Aperitif. Der stellvertretende Kripo-Chef erweist sich als gewiefter Koch und ausgezeichneter Weinkenner, dem es vor allem die Tröpfchen von der Iberischen Halbinsel angetan haben. Die "verkehrsbefreite" Altstadt taucht ebenso auf wie die Halde, durch die der Heimweg von Marina Manz führt, die an der Schiffländestrasse residiert. Echte Aargauer Krimikost also, die man gerne verschlingt. ... Der nächste Baumgarten-Krimi ist bereits in Vorbereitung.

Hermann Rauber in der Aargauer Zeitung (Tabloid Aarau) vom 28. Oktober 2008
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