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Pressemitteilung des munda-Verlags vom 5. November 2012

Neuer Standort

Der munda-Verlag, einer der wenigen belletristischen Verlage im Aargau, hat seinen Sitz auf Anfang November 2012 von Brugg nach Küttigen verlegt. Am Verlagsprogramm interessiert? Sie finden es unter www.munda.ch
.


Martin Walker im "Schweizer Buchhandel" Nr. 1 (Januar 2012) über Kleinverlage

"Engagement und Passion sind die Triebfedern von Kleinverlegern. Finanzielle Unbekümmertheit, interessante Bücher und unkonventielle Wege sind anzutreffen. Eine Einladung zu Erkundungen am Rande einer Branche."
Eines von zehn Beispielen ist der munda-Verlag:
"Auf 22 Titel in zehn Jahren kommt Andreas Pritzker mit seinem munda-Verlag in Brugg. Er wurde gegründet, um eigene Bücher und jene von Freunden zu verlegen. 'Nun publizieren wir, was uns gefällt', sagt Pritzker. Das Programm: Belletristik, erzählte Geschichte und Biographien. Der grösste Erfolg: die Aargauer Krimis von Ursula Reist. Der neueste Titel, erschienen im August 2011: der historische Roman von Beatrice Schaerli-Corradini, 'Jahre der Befreiung'. Die munda-Bücher werden seit September 2010 vom Buchzentrum ausgeliefert, und nicht mehr von BoD. Und neu sind die Titel auch als E-Book für den Kindle bei Amazon erhältlich. Der Buchhandel, meint Pritzker, helfe im Verkauf nur beschränkt, wichtig sei der E-Mail-Versand von Prospekten bei Neuerscheinungen."



Pressemitteilung des munda-Verlags vom 2. Januar 2012

munda-Autorin Hedwig Brenner erhält das "Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland"

Der deutsche Bundespräsident Wulff hat der israelischen, aus Czernowitz stammenden Autorin Hedwig Brenner aus Haifa im Dezember 2011 das "Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland" verliehen.
Im Schreiben der Deutschen Botschaft in Tel Aviv heisst es: "Mit Ihrer unermüdlichen schriftstellerischen und dokumentarischen Leistung haben Sie sich in besonderem Masse um die Auswärtige Kulturpolitik der Bundesrepublik Deutschland verdient gemacht. ... Seit vielen Jahren veröffentlichen Sie Feuilletons, Essays und Lyrik in deutscher Sprache, die in einzigartiger Weise die im Holocaust untergegangene Welt des kosmopolitischen, kulturell überaus reichen sowie stark deutsch und jüdisch geprägten alten Galizien beleuchten. ..."
Hedwig Brenner wurde 1918 in Czernowitz geboren, als dieses noch zum österreichischen Kaiserreich gehörte. Als junge Frau erlebte sie die politischen, dann kriegerischen Auseinandersetzungen im Grenzraum zwischen dem nationalsozialistischen Deutschland und dem kommunistischen Russland. Sie wurde Zeugin von den Deportationen in die Vernichtungslager, und nach dem Krieg von der kommunistischen Machtübernahme in Rumänien. Im Jahr 1982 emigrierte sie mit ihrer Familie nach Haifa, Israel.
Im Oktober 2007 weilte sie auf Einladung des aargauischen "Forums für Zeitzeugen" an der Alten Kantonsschule Aarau, wo sie über ihr Leben berichtete.


Pressemitteilung des munda-Verlags vom 19. Oktober 2010

munda-Autor Alfredo Bauer erhält das "Goldene Verdienstzeichen des Landes Wien"

Der österreichisch-argentinische Autor Dr. Alfredo Bauer aus Buenos Aires wurde Ende September 2010 im Wiener Rathaus mit dem "Goldenen Verdienstzeichen des Landes Wien" ausgezeichnet.
Alfredo Bauer wurde 1924 in Wien geboren und musste 1938 mit seinen Eltern nach Argentinien emigrieren. In Buenos Aires studierte er Medizin und war jahrelang als Gynäkologe und Kinderarzt tätig. Daneben verfasste er zahlreiche literarische Schriften in spanisch und deutsch, die von seinem kommunistischen Weltbild geprägt sind. Er gilt nicht nur als Exponent der österreichischen Exilliteratur, sondern schlug mit seinen Übersetzungen immer wieder Brücken zwischen der argentinischen und deutschen Literatur. 


Pressemitteilung des munda-Verlags vom 11. November 2008

Nachlass der Historikerin Marthi Pritzker-Ehrlich geht ans Archiv für Zeitgeschichte der ETH Zürich

Das Privatarchiv aus dem Nachlass der 1998 verstorbenen Historikerin Dr. Marthi Pritzker-Ehrlich geht ans Archiv für Zeitgeschichte der ETH-Zürich. Das Material hat einen Gesamtumfang von rund 4 Laufmetern. Es umfasst die Korrespondenz, weitere – vor allem amtliche – Dokumente, Fotoalben, Tagebücher und Publikationen aus dem weit verzweigten Familienkreis der Autorin von 1800 bis 1990. Diese Zeitzeugnisse stammen aus dem Habsburgerreich, aus dem Deutschen Reich, aus der Schweiz und, nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten, aus aller Welt. Besonders wertvoll sind die Dokumente aus der Zeit von 1933 bis 1945, die in die Schweiz gerettet werden konnten.
Das Material bildete die Grundlage für die zweibändige Publikation "Gestörte Bürgerlichkeit – Zeugnisse einer jüdisch-christlichen Familie in Briefen, Dokumenten und Bildern, Band 1: 1802 – 1937, Band 2: 1938 – 1948", welche 2007 im munda-Verlag erschienen ist. Darin enthalten sind zudem biografische Unterlagen der Autorin sowie Arbeitsdokumentationen für ihre Publikationen bei anderen Verlagen.
Durch die Übergabe ist die Zugänglichkeit dieser Dokumente für die künftige Forschung gewährleistet.

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